Isny, Wangen und Leutkirch planen Literatur-Festival:

Im Herbst 2020 richten die drei Allgäustädte Isny, Wangen und Leutkirch die 37. Literaturtage Baden-Württemberg aus. Es ist das erste Mal in der langen Geschichte der Literaturtage, dass das Festival an ein Städtetrio vergeben wurde, so die Ankündigung des Landratsamtes Ravensburg. Für das württembergische Allgäu eröffne sich eine großartige Chance, sich überregional als lebendige, vielseitige und innovative Kultur-Region zu präsentieren, so das Schreiben.

Drei Kilometer von deutscher Grenze entfernt: Braunbär tappt in Fotofalle in Tirol:

Ein junger Braunbär wurde in Reutte in Tirol nahe der deutschen Grenze gesichtet. Könnte der Bär bereits in Baden-Württermberg oder Bayern sein?

Auto und Lkw stoßen frontal zusammen:

Erneut gab es auf der L 325 einen schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw beteiligt war: Die Landesstraße zwischen Herfatz und der Abzweigung Karsee musste bis 13.30 Uhr gesperrt werden.

Neues Angebot für Schmerzpatienten:

Die Oberschwabenklinik (OSK) haben auf den nach eigenen Angaben gestiegenen Bedarf bei der Behandlung von Schmerzpatienten reagiert: Seit Anfang Oktober gibt es am Westallgäu-Klinikum in Wangen eine eigene Palliativstation. Die Verantwortlichen versprechen sich dadurch eine umfassendere Betreuung der Menschen durch – teils zusätzliche – Spezialisten.

Wangen feiert die unterschiedlichen Musikstile:

Das Konzept ist wieder einmal aufgegangen: In elf Gaststätten und Kneipen feierten rund 1500 Besucher bei der Wangener Musiknacht unterschiedlichste Kategorien an Musik – und sich selbst. Auch, wenn augenscheinlich nicht ganz so viel los war wie im vergangenen Jahr, sprach Veranstalter Frank Ockert von X-Events von "exakt gleich viel verkauften Karten" und davon, was Wangen ausmacht.

Farbiges Brauchtum in allen Facetten:

Beim Anblick der vielen farbenfrohen Trachtenträgern, die den Saal der Stadthalle in Wangen erfüllten, wurde selbst das Herbstlaub blass. Die Vorsitzende der Argentaler, Brigitte Kobel, war sichtlich gerührt, als sie bei ihrer Begrüßung den Blick über Hunderte von Gästen richtete, die der Einladung gefolgt waren.

Ein Flüchtlingsdrama, aber schon vor knapp 80 Jahren:

"In Unsicherheit warten ist die Hölle", sagt Seidler (Jürgen Herold), ein junger Mann auf der Flucht vor den Nationalsozialisten, "du weißt nicht, ob es zwei Stunden, eine Woche oder ein ganzes Leben dauert." Das Theaterstück "Transit", mit dem die Landesbühne Tübingen unter der Regie von Akilla Karazissis am Samstagabend im Theater Wangen gastierte, kommt mit einem Blick auf die heutige Flüchtlingssituation erschreckend aktuell daher.

Der Versuch macht klug an der Isnyer Kreuzung:

Einen offiziellen Beschluss hat der Wangener Gemeinderat zwar noch nicht gefasst, aber die Wahrscheinlichkeit ist dennoch groß, dass die Isnyer Kreuzung im kommenden Jahr zum Isnyer Kreisel wird. Das war aus der Stimmungslage in der Sitzung des Stadtparlaments zu Wochenbeginn herauszuhören, hatte sich aber schon angedeutet, als im April aus Reihen der Räte dieser Vorschlag kam und die Umsetzung gefordert wurde – zuletzt sogar auf breiter Front.

Hemmen GrünzügeWangens Entwicklung?:

Die Verwaltung fürchtet für die kommenden Jahrzehnte um die Entwicklungsmöglichkeiten fast im gesamten Stadtgebiet. Der Grund: Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben hat weite Gebiete als Teile des regionalen Grünzugs eingestuft, das macht zum Beispiel die Ausweisung neuer Baugebiete oder Gewerbeflächen deutlich schwerer als sonst. Hintergrund ist die derzeit laufende Fortschreibung des Regionalplans, und der ist Richtschnur in derlei Dingen für viele Jahre.

Freude über ein großes Vermächtnis:

Die Wangener Bürgerin Martha Ehrmann hat acht Institutionen, Kirchengemeinden und Stiftungen nach ihrem Tod im Dezember 2018 jeweils ein großzügiges Vermächtnis hinterlassen. Jetzt trafen sich Vertreter der bedachten Vereinigungen und Institutionen im Rathaus in Wangen, um offiziell das Erbe anzutreten, das ihnen der Testamentsvollstrecker Jürgen Schumacher übergab, teilt die Stadt weiter mit.

Wie gut ist das neue Pflaster in der Karlstraße?:

Vor allem Gehbehinderte tun sich in der Wangener Altstadt schwer. Dennoch hat die Stadt eine weitere Straße bepflastert. Das Echo der Bürger überrascht.

Ein Blütenmeer als Ansporn für alle:

Nicht zuletzt durch das laufende Volksbegehren "Rettet die Bienen" ist das Thema Artenvielfalt derzeit in aller Munde. Der Wangener Manfred Jehle hat hierzu bereits im Frühjahr Zeichen gesetzt und sich mit einer Blumenwiese auf seinem Hof in Schuppenberg ein ganz persönliches Paradies geschaffen. Das lockt nicht nur viele Insekten an, sondern auch jede Menge Neugierige.

Umkleiden in der Ebnethalle werden saniert:

Die ab kommendem Jahr anstehende Sanierung der Umkleiden und des Sanitärbereichs der Ebnet-Turnhalle hat deutliche Auswirkungen auf den Schulsport und für Vereine. Denn damit ist auch die Halle nur teilweise nutzbar. Viele Vereine müssen deshalb für ein knappes Jahr umziehen, betroffen sind zum Beispiel auch die Drittligaturner der TG Wangen/Eisenharz.

Astrid Exo ist nun Kuratorin derHospitalstiftung:

Verwaltungsdezernentin Astrid Exo ist neue Kuratorin der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist. Sie folgt in dieser Funktion auf den Anfang Oktober in den Ruhestand gegangenen ehemaligen Ordnungs- und Sozialamtsleiter Kurt Kiedaisch.

"Hunde tragen ihre Gefühle nach außen":

Im Vortrag der Volkshochschule Wangen "Der tut nix – wirklich? Hunde besser verstehen" hat Hundetrainerin Steffi Rothenhäusler die Sprache der Hunde übersetzt.

Beim Parken startet das Handy-Zeitalter:

Autofahrer können Parkgebühren in Wangen bald auch per Handy begleichen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Einführung eines Systems, das mehrere Betreiber zugleich zulässt und parkenden Kunden das Bezahlen damit so einfach wie möglich machen soll. Das jedenfalls versprechen die Betreiber. Zugleich sollen aber alle anderen bekannten Zahlmethoden erhalten bleiben. Also auch jene mit Bargeld, obwohl das für die Stadt mittlerweile alles andere als praktisch ist.

Schützen bald "Pförtnerampeln" vor Staus in der Stadt?:

Wie kann der Verkehr auf Wangens Hauptverkehrsachsen flüssiger laufen? Mit dieser Kernfrage beschäftigen sich die Stadt und ein von der Verwaltung beauftragtes Planungsbüro seit geraumer Zeit. Antworten darauf sind noch nicht in Sicht: Der Gemeinderat vertagte die Entscheidung wegen fehlender Unterlagen. Wenn diese vorliegen, ist aber wohl für jede Menge Diskussionsstoff gesorgt. Denn eine generelle Marschrichtung war bei der jüngsten Debatte noch nicht erkennbar.

Das Bauen in der Wittwais wird teuer:

Bis Ende kommenden Jahres will die Stadt das neue Baugebiet zwischen Haid und Wittwais erschließen lassen. Noch steht zwar nicht fest, wie groß die einzelnen Parzellen sein werden. Ebenfalls ist bislang unklar, in welcher Form Bauherrengemeinschaften oder Investoren eingebunden werden – auch um alternative Wohnformen beziehungsweise Mietwohnungsbau mit zum Zuge kommen zu lassen. Klar wird aber immer mehr: Das Bauen auf dem rund 4,57 Hektar großen Gebiet dürfte eine teure Angelegenheit werden.

"Höhle der Löwen": Kein Investor für Start-Up aus Kressbronn:

Das Start-up-Unternehmen "Jaykay" aus Kressbronn hat in der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" keinen neuen Investor gefunden. Und das, obwohl die bekannten Unternehmer, in der Sendung "Löwen" genannt, vom Produkt der jungen Gründer überzeugt waren.

Isnyer Brücke: Bauarbeiten nicht vor 2024:

Fahrverbot für Lkw und Busse, verärgerte Bürger. Trotzdem will die Stadt noch fünf Jahre mit den Bauarbeiten warten.

Gibt es bald den "Isnyer Kreisel"?:

Von Autofahrern ebenso wie von Fußgängern und Radlern viel genutzt, ist die Isnyer Kreuzung nicht nur einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wangens. Zugleich ist er einer, der bei Verkehrsteilnehmern aller Art wegen Staus und Gefahrenpunkten immer wieder für Unmut sorgt. Jetzt will die Stadt Verbesserungen angehen und ihn im kommenden Jahr probehalber zu einem Kreisverkehr umbauen. Im Gemeinderat findet die Idee grundsätzlich Anklang, wenngleich die Verwaltung schon jetzt auf mögliche Nachteile der Neuregelung hinweist.

Wangens OB hat jetzt wieder vier ehrenamtliche Stellvertreter:

Es ist vollbracht: Mit der Nachbesetzung für die ausgeschiedenen CDU-Stadträte Hans-Jörg Leonhardt und Rolf Keller, der Wahl der ehrenamtlichen OB-Stellvertreter und der Bestimmung der letzten freien Ausschusssitze ist der Wangener Gemeinderat gut vier Monate nach den Kommunalwahlen jetzt komplett arbeitsfähig.

Sternstunde des niveauvollen Männergesangs:

Ein am Sonntag mit Besuchern gut gefüllter Stadthallensaal, ein Vokalensemble, das keine Wünsche offen ließ, und nicht zuletzt ein begeistertes Publikum: Das Konzert von "Amarcord" zur Eröffnung der musikalischen Saison 2019/2020 in Wangen darf ohne Übertreibung eine Sternstunde des niveauvollen Männergesangs genannt werden.

Anhänger mit Verkaufsstand gestohlen:

Unbekannte haben zwischen Donnerstagmittag und Freitagvormittag auf dem Gelände einer Spedition in der Straße "Am Hogenberg" im Wangener Ortsteil Haslach einen Fahrzeugtransportanhänger der Marke Carbo mit dem amtlichen Kennzeichen RV-GP 2001 gestohlen. Auf dem Anhänger stand ein mit weißer Plane abgedeckter Speiseeis-Verkaufsstand mit der Aufschrift "Glacier Cascani", teilt die Polizei weiter mit. Der Wert des Anhängers mit dem Verkaufsstand beträgt etwa 35 000 Euro. Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des Anhängers mit dem aufgeladenen Verkaufsstand geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wangen unter Telefon 07522/9840 zu melden.

Gründer aus dem Allgäu stellen ihren elektrischen Longboard-Antrieb im TV vor:

Longboard fahren ohne selbst ständig mit dem Fuß antreten zu müssen - das verspricht die elektrische Longboard-Achse der Firma Jaykay mit Sitz in Kressbonn. Seit mehr als fünf Jahren arbeiten die Gründer an ihrem Produkt. Am Dienstag, 8. Oktober, sind sie mit ihrem E-Antrieb bei der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" zu sehen.

Am "neuen" Bahnhof läuft nicht alles rund:

Seit dieser Woche läuft der Zugverkehr in der Region laut Deutscher Bahn wieder normal. Passend dazu präsentiert sich das modernisierte Wangener Bahnhofsareal in einem neuen Gewand. Doch bei manchen Zugreisenden ist die Vorfreude der Ernüchterung gewichen, sie beklagen Verspätungen und ärgern sich über den erschwerten Fahrradtransport.

Wangener Lehrerin erobert mit Unterrichtsidee europäische Klassenzimmer:

Beim Europäischen Science on Stage Festival 2019 gestalten 450 Lehrkräfte gemeinsam naturwissenschaftlichen Unterricht. Auch zwei Lehrerinnen aus Wangen und Biberach sind dabei.

Selbstbewusstsein stärken, Jobchancen erhöhen:

Menschen mit Behinderung haben es besonders schwer einen Job zu finden. Individuell abgestimmte Maßnahmen sollen deshalb diese Klientel für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Dazu gehört auch, den Teilnehmern entsprechende Kompetenzen zu vermitteln, beispielsweise ein gesundes Selbstbewusstsein – und warum nicht mal durch die Kampfsportart Ju-Jutsu? Ein Besuch bei einem nicht alltäglichen Projekttag in Wangen.

Auch Stadt Wangen will das Handyparken einführen:

Auch in Wangen sollen Autofahrer künftig mit dem Handy fürs Parken bezahlen können. Der Gemeinderat soll in seiner nächsten Sitzung am Montag, 7. Oktober, die Einführung einer entsprechenden "digitalen Parkraumbewirtschaftung" beschließen, wie es in der aktuellen Tischvorlage heißt. Zur Diskussion steht ein Modell, mit dem mehrere Systemanbieter genutzt werden können.

Die Bahn gibt den Takt vor:

Achtung, liebe Leserinnen und Leser! Wenn Sie ab Sonntag in Wangen wieder einen Zug sehen sollten: Dies ist keine Fata Morgana, Sie können ruhig Ihren Augen trauen! Nach einer halbjährigen Streckensperrung nimmt der Bahnverkehr hierzulande wieder Fahrt auf, der Schienenersatzverkehr mit Bussen hat ein Ende. Was Zugreisende freuen wird, dürften Autofahrer weniger gut finden, denn die Zeiten des dauerhaft offenen B32-Bahnübergangs sind vorüber. Während das Verkehrsnadelöhr den Wangenern aber noch einige Jahre erhalten bleiben wird, haben die Arbeiten zur Bahnelektrifizierung das Gesicht der Allgäustadt in den vergangenen Monaten stark verändert.

Beim Fidelisbäck endet die Ära Heine:

Am 31. Dezember endet beim Fidelisbäck eine Ära – die der Familie Heine. Ab 2020 wird die seit 1505 bestehende und im weiten Umland bekannte Wangener Bäckerei und Gastwirtschaft nicht mehr in der vierten Generation von Ursula Mönch geleitet, sondern von Marlene Rampp, Christian Koch und Andreas Mader. Die SZ hat zum Betriebsübergang, der bei der Mitarbeiterversammlung am Donnerstag in der Stadthalle verkündet wurde, die wichtigsten Fakten, Stimmen und Hintergründe zusammengestellt.

Gastronomin zahlt keine Sozialabgaben:

Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge sowie Kirchensteuer gehören auf jede Lohnabrechnung. Die Sozialabgaben müssen für Mitarbeiter vom Arbeitgeber an das Finanzamt gezahlt werden. Das wusste eine Gastronomin aus dem Raum Wangen offenbar nicht. Jedenfalls argumentierte die Frau so, als sie jetzt vor dem Landgericht Ravensburg stand, um Berufung gegen das Urteil des Wangener Amtsgericht einzulegen – erfolglos.

Bahnelektrifizierung: Was fertig ist und was nicht:

Bahnhofsmodernisierung und Bahnübergänge, Oberleitungen und Lärmschutzwände, nicht zu vergessen die beiden Eisenbahnbahnbrücken: Wangen ist im vergangenen halben Jahr gefühlt eine einzige Bahnbaustelle gewesen. Die Hauptarbeiten zur Elektrifizierung der Allgäubahn in der Region gehen nun zu Ende, ab Sonntag fahren wieder die Züge. Was ist fertig geworden, was nicht? Die SZ hat bei den Verantwortlichen nachgefragt und sich ein Bild vor Ort macht. Eine Übersicht.

Ohne Führerschein Unfall verursacht:

Ohne Führerschein war ein Lkw-Fahrer unterwegs, der am Dienstagvormittag auf der Autobahn einen Unfall verschuldet hatte. Wie die Polizei mitteilt, war der 57-jährige Lenker eines Lkw-Gespanns gegen 10 Uhr an der Anschlussstelle Wangen-West auf die A96 in Richtung Memmingen aufgefahren. Im Bereich einer Tagesbaustelle missachtete er beim Linksabbiegen die Vorfahrt einer entgegenkommenden Autofahrerin, wodurch es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. An der Unfallstelle zeigte sich der Unfallverursacher nicht damit einverstanden, die Polizei hinzuzuziehen. Er übergab der Autofahrerin eine Versichertenkarte, stieg in seinen Lkw und fuhr davon. Der 57-Jährige wurde nach einer Funkfahndung gegen 10.30 Uhr von einer Streife des Polizeireviers Ravensburg im Stadtgebiet von Ravensburg gestellt. Die Ermittlungen führten zum Ergebnis, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, weshalb die Polizei die Weiterfahrt unterband. Gegen den 57-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

"Wangens Pfund sind die inhabergeführten Geschäfte":

Wenn hiesige Einzelhändler gefragt werden, welche Trümpfe sie gegen den weiter zunehmenden Onlinehandel in der Hand haben, gilt als Antwort die Faustregel: Servicequalität, Beratung und Freundlichkeit. Dass viele von ihnen dabei offensichtlich auf einem guten Weg sind, bescheinigen jetzt die Ergebnisse einer Studie. Kernpunkt: Die Kunden sind vor allem mit der Freundlichkeit von Inhabern und Beschäftigten in Wangener Geschäften besonders zufrieden.

Gelbe Säcke werden frühestens 2021 abgeholt:

Werden die gelben Säcke im Kreis Ravensburg bald vor der Haustür abgeholt? Vor 2021 wohl nicht. Warum sich das Duale System Deutschland dagegen so sperrt.

Bei "Tante Lose" läuft’s:

Bei "Tante Lose" ist was los. So lautet die durchweg positive Bilanz der Betreiberinnen ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Wangener Unverpackt-Ladens. Durch die Verleihung einer besonderen Plakette am Dienstag gab es für das Geschäft nicht nur eine Ehrung, sondern auch eine finanzielle Förderung seitens der Europäischen Union.

Funk will Stadtbus in digitale Zukunft überführen:

Die Firma Omnibus Verkehr Wangen (OVW) hat einen neuen Eigentümer. Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Thomas Heine ist Anton Funk. Der Chef des gleichnamigen Omnibus- und Transportunternehmens aus Krumbach bei Tettnang ist damit auch der neue Ansprechpartner der Stadt bei deren Planungen für ein neues Konzept im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Für Fahrgäste und Mitarbeiter ändert sich mit der Firmenübernahme indes wenig.

Schlammbecken am Hammerweiher nimmt Form an:

Seit gut einem Monat laufen die Arbeiten am neuen Schlammabsetzbecken beim Hammerweiher. Das 800 Jahre alte Gewässer bei Burgelitz verlandet immer mehr, deshalb soll es Ende Oktober als Sofortmaßnahme gewintert, also trockengelegt werden. Das Becken mit einem Fassungsvermögen von rund 6000 Kubikmeter ist bereits ausgehoben, der befahrbare Damm auf der Ost- und Südseite erstellt. Derzeit entstehen die Bauwerke zum Abfischen und zum Einleiten des Wassers. Ziel sei es laut Stadt, den Hammerweiher in einigen Wochen komplett abzulassen, damit sich möglichst viel der Schlammschicht über den Winter hinweg abbauen kann. Im Frühjahr soll der getrocknete Schlamm im Absetzbecken dann ausgebaggert werden.

Rittmann wechselt nach Tettnang:

Neue Spitze am Wangener Amtsgericht: Wolfgang Rittmann gibt seinen Chefposten ab. Dafür leitet er ab Oktober das Amtsgericht in Tettnang. Damit tritt er in die Fußstapfen seines Vorgängers Wolfgang Bigalke. Dieser hinterlässt Rittmann schon zum zweiten Mal ein Direktoramt.

Auf Augenhöhe:

Wenn jemand zu schnell fährt oder falsch parkt, ist letztlich er zuständig. Braucht man einen neuen Ausweis, ebenfalls. Und auch, wenn es zum Beispiel um die Wohngeld geht. Kurz gesagt: Wer mit der Wangener Stadtverwaltung Kontakt hat, kommt um den von ihm geleiteten Bereich über kurz oder lang nicht herum. Die Rede ist von Kurt Kiedaisch, dem Leiter des Ordnungs- und Sozialamts. Doch ab 1. Oktober ist damit Schluss: Dann geht Kiedaisch in den Ruhestand – nach 35 Jahren in dieser Funktion und insgesamt 39 in Diensten der Stadt Wangen. Eine Bilanz.

Das wollen Wangens Jugendliche:

Wie tickt eigentlich Wangens Jugend? Wo sind die Treffpunkte der jungen Generation? Welche Wünsche hat sie? Fragen, die in ihrer Gesamtheit nur schwer zu beantworten sind. Dennoch gibt es Aufschlüsse dazu – ermöglicht durch die Ergebnisse einer von der Stadt initiierten Onlinebefragung. Nachfolgend die wichtigsten Erkenntnisse.

Arbeitslosenzahl weiter auf Sinkflug:

Die Arbeitslosenquote im Raum Wangen liegt nur noch knapp über der Zwei-Prozentmarke. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Arbeitsagentur Konstanz-Ravensburg hervor. Demnach waren im September in der Region 1298 Menschen arbeitslos gemeldet, was einer Quote von 2,1 Prozent entspricht.

Naidoo lockt 1500 Besucher zu Leonhardts Stall-Besen:

Nur 150 Exklusivgäste kamen rein. Etwa 1500 Männer, Frauen und Kinder profitierten aber bei freiem Eintritt im Biergarten ebenfalls vom Radio-7-Gaststubenkonzert in Leonhardts Stall-Besen. Rund 50 Minuten lang sang Xavier Naidoo am Sonntagabend in Humbrechts. Nachmittags hat der 47-jährige Soul- und R&B-Sänger der Familie Kleber in Haslach einen Besuch abgestattet.

Wangener Unternehmen öffnen ihre Türen:

Als großen Erfolg lässt sich die fünfte "Perspektive Erlebnis Wirtschaft" des Landkreises und die erste in Wangen feiern. "Im Schnitt waren rund 500 Besucher in den jeweiligen Unternehmen", erzählte Oberbürgermeister Michael Lang am Abend. Unter der Regie der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises Ravensburg, der Stadt Wangen und des Wangener Wirtschaftskreises öffneten neun Unternehmen am Freitag ihre Tore. Neun Unternehmen, die so unterschiedlich sind wie die Gründe der Besucher, die jene zur "großen Nacht der Wirtschaft" führten.

In der Bergwelt bekommt er seine Gedanken frei:

Mit einem Jugendgottesdienst, den die Rottenburger Band "Dornbusch" musikalisch gestaltet, wird am Sonntag, 29. September, um 19 Uhr in der St. Martinskirche Georg Wößner willkommen geheißen. Der 28-Jährige tritt die Nachfolge von Philipp Groll als Dekanats-Jugendseelsorger an. Aber auch in der Seelsorgeeinheit Wangen wird der Gemeindereferent Dienst tun.

Tierschutz-Skandal im Allgäu: Immer weitere Verstöße kommen ans Tageslicht:

Das Landratsamt hatte Verstöße der Vergangenheit als nur mittelgradig eingeordnet. Nun kommt heraus, worum es dabei ging.

Jonglieren lernen: Viel üben und viel bücken:

Mein Projekt "Jonglieren lernen" dauert jetzt bereits rund acht Wochen. Und es klang zu Beginn gar nicht so schwer. Ist es aber – wenn man wortwörtlich am Ball bleibt. Ich habe es zumindest versucht. Nun der abschließende Erfahrungsbericht – für alle, die neugierig geworden sind, oder ebenfalls Jonglieren können wollen.

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